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Teilnahmslos (2)

Die Chancen stehen besser auf sechs Richtige im Lotto, als auf einen Blitzschlag
Und doch gibt es Leute mit Glück und ein Mädchen liegt seit heute im Spital, auf einem eigenen Zimmer
Ich war da und sah wie sie dort schlief, wie sie bewusstlos und wunschlos dort lag
Das beste was passieren konnte und mit einem kleinen Stückchen mehr Glück, für immer.

Das Schlimmste was passieren kann, in den Mittelpunkt geraten
Die denkbar besten Karten
In einem einfältigen Spiel, mit einfältigem Ziel, von einem Fremden zu einem zum Grüßen gezwungenen Mann
Und noch ein paar hundert Stunden, von da an nur noch Minuten oder wenige Sekunden
Das das leer oder egal ist war doch eh schon klar. Denn Leere wird mit Teilnahmslosigkeit verbunden.

Jedoch Dienstag wird alles anders.
Alles anders, denn ich kann das
Und meine Tochter ist dein Schwiegersohn
Und sie thront in ihrer Wohnung
Jedoch Mittwoch wird alles anders
Es gibt Bratkartoffeln, denn ich kann das
12.8.06 11:22


(Kein Titel)

"Die Chancen stehen besser auf sechs Richtige im Lotto, als auf einen Blitzschlag
Und doch gibt es Leute mit Glück und ein Mädchen liegt seit heute im Spital, auf einem eigenen Zimmer
Ich war da und sah wie sie dort schlief, wie sie bewusstlos und wunschlos dort lag
Das beste was passieren konnte und mit einem kleinen Stückchen mehr Glück für immer"
31.7.06 20:26


Wir sind hier nicht in Seattle, Robert

Ich arbeite zur Zeit in einer Fleischfabrik , um ein wenig Geld zu verdienen. Entgegen allen Erwartungen, sind nicht die widerlichen Mengen an schlecht riechendem, rohem Fleisch das Ekelerregendste, sondern die dort arbeitenden Menschen.

"Wie läufts bei dir so Perlentechnisch?"
"Gut, hab doch eine."
"Echt? Seit wann? Wusste ich ja garnicht."
"Seit 3 Monaten, hab ich doch erzählt."
"Nee, wie heisst sie denn und woher?"
"Xxx, aus Everswinkel."
"Und hat sie dich schon ran gelassen?"
(Ein Nicken)

Ein wenig später unterhalten sich dieselben beiden Erwachsenen männlichen Geschlechts über ein anderes Mädchen.

"Aber schon ein Traum, so ein geiles C."
"Klar."

Ich hab mich nur gefragt ob die beiden sich nicht eigentlich irgendein möglichst teures Satussymbol, ein Spielzeug wünschen, das im allerbesten Falle noch eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber und ein, einem Leuchtreklame ähnelndem, Schild besitzt, auf dem steht: "Er hat mich schon gefickt. Und geblasen habe ich ihn auch schon."
31.7.06 20:25


Eine Kaufempfehlung

Manchmal muss dieser Hippiestuff halt doch noch sein.
30.7.06 16:07


One of us cannot be wrong

Gelegentlich mag ich es fiktive Gespräche zu führen. Nicht laut sondern einfach nur in meinem Köpfchen. Sich vorstellen wie so ein Gespräch ablaufen könnte, um es eventuell wenig später, tierisch wissenschaftlich und empirisch, auf Wahrheitsgehalt überprüfen zu können. Und gestern auf dem Rad "führte" ich so ein Gespräch mit meiner Klassenlehrerin der Grundschule.
Ich war damals ein irrsinnig sozialer Mensch, zumindest schien das die Meinung der Lehrerin, namentlich übrigens Frau Ollick, zu sein. Jeder Neuankömmling wurde neben mich gesetzt, in der Hoffnung er finde schnell einen neuen Freund in mir. Vielleicht war diese Vorgehensweise der werten Frau Ollick allerdings auch nur Mitleid mit meiner Person, da ich wenig Freunde hatte, was wiederum an meiner ausgeprägt fehlenden Sprachbegabung, und an der Tatsache das ich ein Sektenkind war, lag. (Meine Eltern waren damals "Zeugen Jehovas")
Ich stellte mir ein Gespräch folgendermaßen vor:
"Hallo Frau Ollick"
"Hallo Robert, na, was machst du denn so?"
"Naja, ich mache gerade mein Abitur"
"Und, wie läuft es so?"
"Ganz okay, bin nur ein ziemlich fauler Schüler geworden"
"Du warst doch früher immer so fleißig, warum denn das dann jetzt?"
"Ich weiß es auch nicht so genau. Fehlende Motivation denke ich. Daran ist allerdings nicht die Schule schuld. Das wäre unfair. Ganz einfach ein allgemein demotivierter Gemütszustand"
Und an der Stelle fand das fiktive Gespräch ein Ende, denn ich empfand diese Definition als so passend.

Warum auch immer, aber heute besitze ich einen durchaus akzeptablen Wortschatz, beherrsche die Kunst diese Worte auch verständlich zu formen und bin unabhängiger, spiessiger Attheist. Und ich habe Freunde. Warum also dieses Ende des Gespräches?
21.7.06 09:49


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